Delegation aus Gunzenhausen in der Partnerstadt Isle

Wie immer wurden die Gunzenhäuser in der Partnerstadt von Bürgermeister Gilles Bègout, dem dortigen Komitee, Gastfamilien und Bürgern auf das herzlichste empfangen und zur Begrüßung in das Rathaus eingeladen. Nach der obligatorischen Begrüßung und einer Aufführung der HIP HOP Gruppe wurden die Gäste den Gastfamilien zugeteilt und von denen zum Essen eingeladen.

 In einer Inter-Komitee Sitzung wurde das abgelaufene Jubiläumsjahr in Gunzenhausen noch einmal beleuchtet und die positive Entwicklung der Partnerschaft auch hinsichtlich des Schüleraustausches bekräftigt. Gleichzeitig wurden wieder Einladungen beider Seiten ausgesprochen, sei es die Messe Altmühlfranken, das Limestival, die Kirchweih oder die Weihnachtsmärkte in Isle und Gunzenhausen.

 Ein weiterer Programmpunkt war der Besuch einer der letzten Destillerie in Limoges von einst vierzig Brennereien. Verschärfte Kontrollen der Autofahrer auf Alkohol führte zu einem rapiden Rückgang der Spirituosenhersteller erklärte die Inhaberin der Brennerei Turin-Labidoire. Eine geführter fünf Kilometer langer Spaziergang mit Geschichten rund um die 7800 Seelen zählende Stadt Isle im Rahmen des Telethon, das in ganz Frankreich stattfindet, werden die Führungsgelder in Höhe von drei Euro je Person einer Einrichtung für die Forschung und Verbesserung der Lebensqualität von kranken Menschen zur Verfügung gestellt.

 Am Festabend auf Einladung der Partnerstadt Isle betonte Bürgermeister Gilles Bègout; „wir (Karl-Heinz Fitz) kennen uns zwar erst seit sechs Monaten und ich muss sagen, wir gehen beide in die gleiche Richtung und unsere Freundschaft wird immer von einer guten Beziehung begleitet“. Seinen Dank richtetet Bègout vor allem an diejenigen, die seit 30 Jahren an der Partnerschaft mitarbeiten und an die Gastfamilien, denn ohne diese wäre eine solche Veranstaltung nicht durchzuführen. Einen weiteren Dank gab es an die Bürger von Gunzenhausen für die herzliche Aufnahme zur 30-Jahr Feier zu Pfingsten.

 Sein Gunzenhauser Kollege Karl-Heinz Fitz zeigt sich sehr stolz, hier mit einer Delegation die Gastfreundschaft zu genießen und merkte an, „dass Gastfamilien und Gäste zusammen wachsen und man sieht das die Partnerschaft lebt“. Der Gunzenhauser Rathauschef will nach seinen Worten als wichtige Aufgabe die Partnerschaft weiter stärken, mehr Jugendliche einbeziehen und die Zusammenarbeit der Schulen beider Städte forcieren. Weiteres unterstrich Fitz, „Die Chemie zwischen uns stimmt und ich werde mich auch weiterhin für die Partnerschaft einsetzen, damit sie in Zukunft auch weiter wachsen möge“.

 Großen Anteil an der lebendigen Partnerschaft beider Städte haben natürlich auch die Freundeskreise mit ihren Vorsitzenden Serge Audevard und Ingrid Pappler. Viele Stunden im Jahr verbringen sie mit Planungen der zahlreichen Aktionen, Unterbringung von Gästen und den wachsenden Schüleraustausch. Ihnen wurde ein ganz besonderer Dank ausgesprochen.

 Großer Andrang herrschte dann bei herrlichem Sonnenschein am traditionellen Weihnachtsmarkt am Sonntag, wo die Gunzenhäuser mit vielen regionalen Produkten die französischen Freunde verwöhnten. So wurden von den Delegationsmitgliedern unter Anleitung von Bäckermeister Michael Kunze von der Bäckerei Herzog an die 1500 Brezen gefertigt und gebacken, die im nu weg gingen wie die „warmen Semmel“. Alle Hände voll zu tun hatte auch Metzgermeister Hermann Fischer, der extra mit seinen Storchenturm-Verkaufsstand angereist war und mit der fränkischen Bratwurst stets kulinarische Bewunderer fand. Töpfermeister Uwe Maier bereicherte den Markt neben selbst getöpferten Waren mit Plätzchen, fränkischen Stollen und Früchtebrot, das in kürzester Zeit ausverkauft war.

 

(mit freundlicher Genehmigung des © ALTMÜHL-BOTE, GUNZENHAUSEN)

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